Intervalltraining

Was ist Intervalltraining?

Intervalltraining ist eine hocheffektive Trainingsmethode im Radsport, bei der intensive Belastungsphasen systematisch mit Erholungsphasen abgewechselt werden. Diese Trainingsform zielt darauf ab, die anaerobe Kapazität, die VO2max und die Laktattoleranz zu verbessern. Im professionellen Radrennsport gilt Intervalltraining als unverzichtbarer Bestandteil der Wettkampfvorbereitung.

Die Effektivität von Intervalltraining basiert auf dem Prinzip der Superkompensation: Durch gezielte Überlastung und anschließende Erholung passt sich der Körper an höhere Belastungen an und steigert seine Leistungsfähigkeit nachhaltig.

Wissenschaftlicher Fakt: Studien zeigen, dass 8 Wochen strukturiertes Intervalltraining die VO2max um durchschnittlich 8-12% steigern kann - deutlich mehr als reines Grundlagenausdauertraining.

Physiologische Grundlagen

Energiebereitstellung während Intervallen

Bei hochintensiven Intervallen erfolgt die Energiebereitstellung primär über das anaerobe System. Der Körper gewinnt Energie ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr, was zur Laktatbildung führt. Diese metabolische Belastung ist der Schlüssel zur Leistungssteigerung.

Energiesysteme im Überblick:

Energiesystem
Dauer
Intensität
Primäre Energiequelle
Phosphat-System
0-10 Sekunden
Maximal
ATP/Kreatinphosphat
Anaerob-laktazid
10-120 Sekunden
Sehr hoch
Glykogen ohne Sauerstoff
Aerob
Ab 2 Minuten
Moderat-Hoch
Glykogen/Fette mit Sauerstoff

Anpassungen durch Intervalltraining

Der Körper reagiert auf regelmäßiges Intervalltraining mit mehreren physiologischen Adaptationen:

  1. Erhöhung der VO2max - Verbesserte maximale Sauerstoffaufnahme
  2. Laktattoleranz - Besserer Umgang mit Stoffwechselabfallprodukten
  3. Kapillarisierung - Mehr Blutgefäße in der Muskulatur
  4. Mitochondriale Dichte - Mehr "Kraftwerke" in den Muskelzellen
  5. Pufferkapazität - Verbesserte Neutralisierung von Milchsäure

Intervalltraining-Typen im Radsport

HIIT - High Intensity Interval Training

HIIT bezeichnet kurze, maximale Belastungen mit unvollständiger Pause. Diese Methode ist besonders effektiv zur Steigerung der anaeroben Kapazität.

Typische HIIT-Struktur:

  • Intervall: 30 Sekunden bei 150-170% FTP
  • Pause: 2-4 Minuten aktive Erholung
  • Wiederholungen: 6-10 Intervalle
  • Gesamtdauer: 45-60 Minuten inkl. Warm-up/Cool-down
Warnung: HIIT ist extrem belastend! Maximal 1-2 Einheiten pro Woche einplanen, um Übertraining zu vermeiden. Zwischen HIIT-Sessions sollten mindestens 48 Stunden Regeneration liegen.

VO2max-Intervalle

Diese Intervalle zielen darauf ab, die maximale Sauerstoffaufnahme zu trainieren - der wichtigste Indikator für die aerobe Leistungsfähigkeit.

Klassisches VO2max-Protokoll:

  • Intervall: 3-5 Minuten bei 105-120% FTP
  • Pause: 3-5 Minuten (1:1 Verhältnis)
  • Wiederholungen: 4-6 Intervalle
  • Intensität: 95-100% Maximalpuls

Schwellenintervalle

Schwellenintervalle verbessern die Fähigkeit, über längere Zeit an der anaeroben Schwelle zu fahren - entscheidend für Zeitfahren und Bergankünfte.

Schwellenintervall-Struktur:

  • Intervall: 8-20 Minuten bei 95-105% FTP
  • Pause: 5-10 Minuten lockeres Fahren
  • Wiederholungen: 2-4 Intervalle
  • Gesamtbelastung: 30-60 Minuten im Schwellenbereich

Mikrointervalle

Sehr kurze Belastungen mit sehr kurzen Pausen - ideal für Sprint- und Klassikerspezialisierung.

Mikrointervall-Beispiel (40/20):

  • Intervall: 40 Sekunden bei 130-150% FTP
  • Pause: 20 Sekunden sehr locker
  • Wiederholungen: 12-20 Intervalle pro Set
  • Sets: 2-3 Sets mit 5 Minuten Pause

Trainingsintensitäten und Wattbereiche

Die korrekte Intensität ist entscheidend für den Trainingserfolg. Profis orientieren sich an FTP-Werten und Pulszonen.

Zone
% der FTP
% Maximalpuls
Laktat (mmol/l)
Trainingseffekt
Z1 - Regeneration
< 55%
< 68%
< 2
Aktive Erholung
Z2 - Grundlagenausdauer
56-75%
69-83%
2-3
Aerobe Basis
Z3 - Tempo
76-90%
84-94%
3-4
Aerobe Kapazität
Z4 - Schwelle
91-105%
95-105%
4-6
Laktatschwelle
Z5 - VO2max
106-120%
>105%
6-8
Maximale Sauerstoffaufnahme
Z6 - Anaerob
>120%
Maximal
>8
Anaerobe Kapazität/Sprint
Tipp: Nutze einen Powermeter für präzise Intensitätssteuerung! Pulsmessung allein ist bei Intervallen ungenau, da der Puls verzögert reagiert und durch externe Faktoren (Hitze, Stress, Koffein) beeinflusst wird.

Optimale Pausengestaltung

Die Pause zwischen Intervallen ist genauso wichtig wie die Belastung selbst. Aktive Pausen fördern die Laktatverwertung besser als komplette Ruhe.

Pausenintensität nach Intervalltyp:

  1. HIIT-Pausen: 30-50% FTP, sehr locker treten
  2. VO2max-Pausen: 40-55% FTP, aktive Erholung
  3. Schwellen-Pausen: 50-60% FTP, leichte Belastung
  4. Mikrointervall-Pausen: 30-40% FTP, minimale Intensität

Pausen-zu-Belastungs-Verhältnisse:

  • 1:3 (kurze Pause) - Ideal für Sprintintervalle
  • 1:2 (mittlere Pause) - Standard für VO2max
  • 1:1 (gleiche Dauer) - Klassisch für Schwellenintervalle
  • 2:1 (lange Pause) - Für maximale Intensität bei HIIT

Wochenplanung mit Intervalltraining

Eine strukturierte Wochenplanung verhindert Übertraining und maximiert die Anpassungen.

Beispielwoche für Ambitionierte (12-15 Stunden/Woche)

  • Montag: Regeneration - 1 Stunde Z1-Z2, lockeres Spinning
  • Dienstag: VO2max-Intervalle - 90 Minuten inkl. 5x4min @ 110% FTP
  • Mittwoch: Grundlagenausdauer - 2 Stunden Z2, flaches Gelände
  • Donnerstag: Schwellenintervalle - 90 Minuten inkl. 3x12min @ 100% FTP
  • Freitag: Aktive Regeneration - 1 Stunde Z1, sehr locker
  • Samstag: Lange Ausfahrt - 4 Stunden Z2 mit 2x20min Tempo-Einlagen
  • Sonntag: Mikrointervalle - 2 Stunden inkl. 3x(10x40/20) @ 140% FTP

Beispielwoche für Profis (25-30 Stunden/Woche)

  • Montag: Regeneration + Krafttraining - 2 Stunden Z1 + 45min Gym
  • Dienstag: Doppelte Einheit - Morgens 3h Z2, Nachmittags 90min mit 6x5min VO2max
  • Mittwoch: Lange Ausfahrt - 5 Stunden gemischte Intensität mit Bergintervallen
  • Donnerstag: Schwellenintervalle - 3 Stunden inkl. 2x30min @ 100% FTP
  • Freitag: Regeneration - 2 Stunden Z1, Massage
  • Samstag: Rennsimulation - 4-5 Stunden mit spezifischen Intervallen
  • Sonntag: Grundlagenausdauer - 5-6 Stunden Z2, ruhiges Tempo

Intervalltraining-Qualität

8 Kriterien für effektives Intervalltraining:

  • ✓ Powermeter-basierte Intensitätssteuerung
  • ✓ Ausreichendes Warm-up (15-20 Minuten)
  • ✓ Korrekte Pausenlänge einhalten
  • ✓ Ziel-Wattbereich während gesamtem Intervall halten
  • ✓ Aktive Pausen, nicht Stillstand
  • ✓ Cool-down nach Session (10-15 Minuten)
  • ✓ Ausreichend Regeneration zwischen harten Einheiten
  • ✓ Dokumentation in Trainingstagebuch

Periodisierung von Intervalltraining

Intervalltraining sollte periodisiert werden, um kontinuierliche Fortschritte zu ermöglichen und Plateaus zu vermeiden.

Makrozyklus-Planung (12 Wochen)

Phase 1 (Woche 1-4): Aerobe Basis

  • Fokus: Grundlagenausdauer mit ersten Tempo-Einlagen
  • Intervalle: 2x pro Woche, moderate Intensität (Z3-Z4)
  • Volumen: 70% des Trainings in Z1-Z2

Phase 2 (Woche 5-8): Intensitätsaufbau

  • Fokus: VO2max und Schwellenintervalle
  • Intervalle: 2-3x pro Woche, höhere Intensität (Z4-Z5)
  • Volumen: 60% Z1-Z2, 25% Z3-Z4, 15% Z5+

Phase 3 (Woche 9-11): Spitzenform

  • Fokus: Hochintensive Intervalle und Rennsimulationen
  • Intervalle: 3x pro Woche, alle Intensitäten (Z4-Z6)
  • Volumen: 50% Z1-Z2, 30% Z3-Z4, 20% Z5-Z6

Phase 4 (Woche 12): Tapering

  • Fokus: Erhaltung der Form bei reduziertem Volumen
  • Intervalle: 2x pro Woche, kurz und knackig
  • Volumen: -40% Gesamtumfang, Intensität beibehalten
Woche 1
Basis-Intervalle starten
Woche 4
Erste VO2max-Tests
Woche 8
Maximale Trainingsbelastung
Woche 12
Optimale Wettkampfform

Häufige Fehler vermeiden

Fehler 1: Zu hohe Intensität zu früh

Viele Amateure starten mit zu harten Intervallen, bevor eine solide aerobe Basis vorhanden ist. Dies führt zu Übertraining und Stagnation.

Lösung: Mindestens 8-12 Wochen Grundlagenausdauer vor intensivem Intervalltraining absolvieren.

Fehler 2: Unzureichende Regeneration

Intervalltraining ist hochbelastend - zu viele harte Einheiten ohne Erholungsphasen führen zu Leistungsabfall.

Lösung: Maximal 3 Intervalleinheiten pro Woche für Amateure, mindestens 48 Stunden zwischen harten Sessions.

Fehler 3: Falsche Intensität

Zu niedrige oder zu hohe Intensität verfehlt das Trainingsziel. Viele Fahrer "fahren in der Mitte" - zu hart für Grundlagen, zu weich für Intervalle.

Lösung: Polarisiertes Training: 80% locker (Z1-Z2), 20% hart (Z4-Z6), fast nichts in Zone 3.

Fehler 4: Monotones Training

Immer die gleichen Intervallstrukturen führen zu Stagnation und mentaler Ermüdung.

Lösung: Variiere Intervalllänge, Intensität und Pausendauer alle 3-4 Wochen.

Übertraining-Warnsignale: Erhöhter Ruhepuls, schlechter Schlaf, Leistungsabfall, erhöhte Anfälligkeit für Infekte, chronische Müdigkeit, Motivationsverlust. Bei diesen Symptomen sofort Trainingsumfang reduzieren!

Spezifisches Intervalltraining nach Fahrertyp

Sprinter

Priorität: Maximale anaerobe Leistung und Sprintdauer

Schlüsseleinheiten:

  • 5-10 Sekunden All-Out-Sprints mit 5-10 Minuten Pause
  • 30-Sekunden-Sprints zur Laktattoleranz
  • Lead-out-Simulationen: 3 Minuten Tempo + 15 Sekunden Vollgas

Zeitfahrer

Priorität: Schwellenleistung und aerodynamische Effizienz

Schlüsseleinheiten:

  • 2x20 Minuten @ 100% FTP in Zeitfahrposition
  • 3x12 Minuten @ 105% FTP
  • Lange Sweet-Spot-Intervalle: 2x30-40 Minuten @ 88-93% FTP

Kletterer

Priorität: Leistungsgewicht und VO2max

Schlüsseleinheiten:

  • Bergintervalle: 5x6 Minuten @ 110% FTP
  • Tempo-Wechsel-Training: 20 Minuten mit 1min @ 120% / 2min @ 90% FTP
  • Lange Berganstiege @ Schwellenintensität

Allrounder

Priorität: Ausgewogene Entwicklung aller Energiesysteme

Schlüsseleinheiten:

  • Mix aus allen Intervalltypen
  • Wöchentliche Rotation: VO2max → Schwelle → Mikrointervalle
  • Rennsimulationen mit variabler Intensität

Intervalltraining im Jahresverlauf

Periode
Monate
Intervall-Fokus
Häufigkeit/Woche
Intensität
Übergangsphase
Nov-Dez
Keine/Sehr wenig
0-1x
Niedrig
Grundlagenphase 1
Jan-Feb
Tempo-Intervalle
1-2x
Moderat (Z3)
Grundlagenphase 2
März
Schwellenintervalle
2x
Hoch (Z4)
Vorbereitung
Apr-Mai
VO2max + Spezifisch
2-3x
Sehr hoch (Z5-Z6)
Wettkampf
Jun-Sep
Erhaltung + Rennen
1-2x
Variabel
Übergang
Okt
Locker/Spaß
0-1x
Niedrig

Monitoring und Leistungskontrolle

Erfolgreiche Intervalltraining erfordert kontinuierliches Monitoring der Trainingsbelastung und Anpassung.

Wichtige Metriken

  1. Normalized Power (NP): Bessere Abbildung der physiologischen Belastung als Average Power
  2. Intensity Factor (IF): NP / FTP - zeigt relative Intensität
  3. Training Stress Score (TSS): Quantifiziert Trainingsbelastung
  4. Chronic Training Load (CTL): Langfristige Fitness ("Form")
  5. Acute Training Load (ATL): Kurzfristige Ermüdung
  6. Training Stress Balance (TSB): CTL - ATL = Frische vs. Ermüdung
Statistik: Typische TSS-Werte pro Trainingsphase: Grundlagen: 300-500 TSS/Woche, Aufbau: 500-700 TSS/Woche, Intensiv: 700-900 TSS/Woche, Tapering: 300-400 TSS/Woche

FTP-Tests zur Fortschrittskontrolle

Führe alle 6-8 Wochen einen FTP-Test durch, um Trainingsbereiche anzupassen:

20-Minuten-Test-Protokoll:

  1. 20 Minuten Warm-up mit Steigerungen
  2. 5 Minuten All-Out zur Voraktivierung
  3. 10 Minuten Erholung bei niedriger Intensität
  4. 20 Minuten Maximalleistung
  5. FTP = 95% der 20-Minuten-Durchschnittsleistung

Ernährung für Intervalltraining

Hochintensives Training erfordert optimale Energieverfügbarkeit und Regeneration.

Vor dem Training (1-2 Stunden vorher):

  • 1-2g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht
  • Leicht verdauliche Quellen: Haferflocken, Banane, Toast mit Honig
  • 500ml Wasser

Während des Trainings:

  • 30-60g Kohlenhydrate pro Stunde bei Sessions über 90 Minuten
  • Elektrolytgetränk, besonders bei warmem Wetter
  • Gele vor intensiven Intervallblöcken

Nach dem Training (innerhalb 30 Minuten):

  • 1g Kohlenhydrate + 0.3g Protein pro kg Körpergewicht
  • Recovery-Shake oder Mahlzeit mit hohem glykämischen Index
  • Mindestens 500ml Flüssigkeit
Tipp: Beta-Alanin-Supplementierung (3-6g täglich über 4 Wochen) kann die Pufferkapazität erhöhen und Leistung bei hochintensiven Intervallen um 2-3% steigern.

Indoor vs. Outdoor Intervalle

Beide Trainingsformen haben spezifische Vor- und Nachteile:

Indoor-Training (Smart Trainer)

Vorteile:

  • Perfekte Kontrolle über Intensität
  • Keine Verkehrsunterbrechungen
  • Wetterunabhängig
  • Ideal für strukturierte VO2max- und Schwellenintervalle

Nachteile:

  • Monoton und mental anstrengend
  • Keine Fahrtechnik-Schulung
  • Höhere gefühlte Anstrengung
  • Fehlende Kühlung durch Fahrtwind

Outdoor-Training

Vorteile:

  • Realistischere Wettkampfvorbereitung
  • Bessere Kühlung und mentale Abwechslung
  • Bergintervalle simulieren Rennsituationen
  • Fahrtechnik-Training inklusive

Nachteile:

  • Verkehr und Ampeln stören Intervallstruktur
  • Wetterabhängig
  • Schwieriger, exakte Wattziele zu halten
  • Sicherheitsrisiko bei Maximalbelastung
Tipp: Kombiniere beide Welten: Technisch anspruchsvolle Intervalle (VO2max, Schwelle) indoor durchführen, lange Sweet-Spot-Einheiten und Mikrointervalle outdoor absolvieren.

Fortgeschrittene Intervall-Methoden

Sweet Spot Training

Eine effiziente Methode zwischen Tempo und Schwelle - hohe Trainingsbelastung bei moderater Erholung.

  • Sweet Spot Definition: 88-93% FTP
  • Vorteil: Maximaler "Return on Investment" - gute Anpassungen ohne excessive Ermüdung
  • Struktur: 2-3x 20-30 Minuten mit 5-10 Minuten Pause

Pyramiden-Intervalle

Variable Intervalllängen trainieren unterschiedliche Energiesysteme in einer Session.

Beispiel aufsteigende Pyramide:

1min @ 120% → 2min Pause → 2min @ 115% → 3min Pause → 3min @ 110% → 4min Pause → 4min @ 105% → 5min Pause → 5min @ 100%

Beispiel absteigende Pyramide:

5min @ 100% → 4min @ 105% → 3min @ 110% → 2min @ 115% → 1min @ 120%
Jeweils 5 Minuten Pause zwischen Intervallen

Under-Over-Intervalle

Wechsel zwischen Unter- und Überschwellenintensität - simuliert Rennsituationen perfekt.

Struktur:

  • 2 Minuten @ 95% FTP (Under)
  • 1 Minute @ 110% FTP (Over)
  • 6-10 Wiederholungen ohne Pause zwischen Under-Over-Blöcken
  • 10 Minuten Pause zwischen Sets

FAQ zu Intervalltraining

Wie oft pro Woche sollte ich Intervalltraining machen?

Amateure: 2-3x, Profis: 3-4x pro Woche, abhängig von Gesamttrainingsumfang und Phase

Kann ich Intervalle ohne Powermeter fahren?

Möglich nach Gefühl/Puls, aber deutlich ungenauer - Investition in Powermeter lohnt sich

Wie lange dauert es, bis Intervalltraining wirkt?

Erste Anpassungen nach 2-3 Wochen, signifikante Verbesserungen nach 6-8 Wochen

Sollte ich bei Krankheit Intervalle fahren?

Nein! Bei Erkältung komplett pausieren, nach Genesung 1 Woche locker fahren

Sind Intervalle wichtiger als Grundlagenausdauer?

Nein, 70-80% des Trainings sollte Grundlage sein, Intervalle sind das "Salz in der Suppe"

Wie vermeide ich Übertraining durch Intervalle?

Polarisiertes Training, ausreichend Schlaf, Regenerationstage ernst nehmen, Ruhepuls monitoren

Welche Intervalllänge ist am effektivsten?

Abhängig vom Ziel: Sprint (5-30s), VO2max (3-5min), Schwelle (8-20min)

Kann ich Intervalle und Krafttraining kombinieren?

Ja, aber nicht am selben Tag - mindestens 6 Stunden Abstand, besser an verschiedenen Tagen

Wie passe ich Intervalle bei schlechtem Wetter an?

Indoor-Trainer nutzen oder Intensität leicht reduzieren bei Kälte/Nässe

Wann im Jahr sollte ich mit Intervallen starten?

Nach Aufbauphase, typischerweise ab Februar/März für Saisonstart im April/Mai

Letzte Aktualisierung: 11. November 2025